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Herzlich willkommen,

zum Jahresende haben uns großartige Neuigkeiten erreicht: Mit dem Nachtragshaushalt des Landes wurde unser Jahresbudget für 2026 erhöht – und wir sind nun offiziell eine Landesfachstelle!  Diese Entwicklung stellt unsere Arbeit auf eine ganz neue Basis:
➡️ Wir können eine zweite Person einstellen
➡️ Neue Vorhaben und Ideen lassen sich künftig größer, mutiger und nachhaltiger umsetzen.

Das energetisiert uns und unsere Arbeit sehr. 😊💕🌈🎉

Unser Newsletter fällt diesmal etwas kürzer aus, erscheint aber in neuem Design. Wir hoffen, euch gefällt´s!

Die Fachstelle Regenbogenfamilien NRW wünscht euch einen guten Start ins neue Jahr!

 

Stellenausschreibung Regenbogenfamilien NRW 

Du möchtest dich für die Sichtbarkeit und Belange von Regenbogenfamilien einsetzen und liebst Vernetzungsarbeit? Dann könnte dich unsere Stellenausschreibung interessieren:
Das Queere Netzwerk NRW sucht zum 1. März 2026 oder später eine*n Referent*in für unsere Fachstelle Regenbogenfamilien NRW (d/w/m/offen, 80%-100%). Dienstort ist die Geschäftsstelle des Queeren Netzwerks NRW in Köln. Bewerbungfrsit ist der 14. Januar 2026.

Familienvielfalt in Kita und Co

Unser queerer Familien-Campus geht mit neuen Themen ins neue Jahr: Am 20. Januar 2026 dreht sich alles um Familienvielfalt in Kita und Co. In Kooperation mit der Landesfachstelle blick* haben Fachkräfte die Möglichkeit sich online und kostenlos mit der Einbettung familiärer und geschlechtlicher Vielfalt in ihrer Arbeit zu beschäftigen.

Wie kann ich als Fachperson in der Kita oder in einer anderen familiennahen Institution familiäre Vielfalt sichtbar machen? Wie wird Familienvielfalt ein selbstverständlicher Teil meiner Arbeit? Was brauchen Regenbogenfamilien, um sich gesehen und verstanden zu fühlen?

Diesen und anderen Fragen geht die Veranstaltung mit Birgit Brockerhoff von der Fachstelle Regenbogenfamilien NRW auf den Grund.

Save the date: Empowerment-Wochenende für trans* und nicht binäre Familien

Unter dem Titel "Selbstbestimmt Familie" richten wir ein Empowerment-Wochenende für trans* und nicht binäre Familien aus. Am 1. und 2. Mai 2026 wird es ein buntes Programm für trans* und nicht binäre Eltern und ihre Kinder sowie für Familien mit trans* und nicht binären Kindern und Jugendlichen in der Jugendherberge in Köln geben. Die Fachstelle Regenbogenfamilien NRW organisiert das Wochenende zusammen mit dem Projekt Trans*sensibel NRW und der Landeskoordination Trans* NRW.

Am Sonntag, 3. Mai 2026 feiern wir den International Family Equality Day (IFED) mit einem großen Familien-Picknick. Zusammen mit dem rubicon Köln organisieren wir ein buntes Programm für Groß und Klein. Hierzu sind alle queeren Familien aus NRW herzlich eingeladen. Also gerne schon mal in eure Kalender eintragen!

Neue Broschüre "Sorgerechtsentzug bei lesbischen Müttern zwischen 1946-2000"  

Der Kurzbericht zum Forschungsprojekt von Dr. Kirsten Plötz zum Entzug des Sorgerechts bei lesbischen Müttern zwischen 1946-2000 in Nordrhein-Westfalen ist als Broschüre im Online-Shop des Queeren Netzwerk NRW bestellbar (kostenlos für Adressen in NRW). 

Die Broschüre mit dem Titel „… daß sie lesbisch ist, genügt, um ihr das Sorgerecht wegzunehmen.“ zeichnet nach, wie noch bis in die 1990er Jahre massive Eingriffe in das Leben lesbischer Frauen und ihrer Familien stattfanden, indem ihnen aufgrund ihrer Homosexualität das Sorgerecht für ihre Kinder entzogen wurde. Im Zentrum stehen die Stimmen der Zeitzeug*innen: betroffene Mütter, Kinder, Lebensgefährtinnen, Väter und andere Beteiligte. Sie berichten von Diskriminierung, Gerichtsprozessen und Angst – aber auch von Solidarität und Widerstand.

EuGH: Polen muss gleichgeschlechtliche Ehen aus anderen EU-Staaten anerkennen  

Der Europäische Gerichtshof hat im November 2025 ein historisches Urteil gefällt: Gleichgeschlechtliche Ehen, die in einem EU-Mitgliedsland geschlossen wurden, müssen in allen anderen Mitgliedsländern anerkannt werden. Das gilt auch für Mitgliedsländer, die gleichgeschlechtliche Ehen eigentlich nicht erlauben.

Eine Verweigerung der Anerkennung würde die Freiheit und das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens gleichgeschlechtlicher Paare verletzen, so der Europäische Gerichtshof (EuGH). Polen muss daher gleichgeschlechtliche Ehen, die in anderen EU-Staaten rechtmäßig geschlossen wurden, trotz seines innerstaatlichen Verbots anerkennen, entschied das höchste Gericht der EU und schuf damit einen Präzedenzfall für die gesamte Union.

Erfahrungen von Regenbogenfamiien mit der Stiefkindadoption  

215 Personen aus 12 verschiedenen Bundesländern haben im Mai und Juni 2024 an einer Umfrage zu ihren Erfahrungen mit der Stiefkindadoption teilgenommen. Zentrale Ergebnisse und die ausführliche Auswertung dieser Umfrage stehen nun auf der Webseite des LSVD Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.

Köln: Geburtsvorbereitungskurs für Queers & friends 

Mit einem identitätssensiblen Geburtsvorbereitungskurs für alle möchte rubicon Köln werdende Familien und dabei vor allem queere, trans*, inter* und nicht-binäre Personen in einer sensiblen Zeit stärken! Dieser Kurs soll euch eine gute Vorbereitung auf die Geburt eures Kindes ermöglichen. Mit Infos, Atem- und Körperübungen, aber auch Austausch und euren Inputs wollen wir gemeinsam Lernen, Reinspüren und Vorfreude stärken. Wir möchten einen angenehmen Raum für alle schaffen, ohne sich erklären zu müssen, für Community-Building und Austausch.

Sarah Dionisius und Ines-Paul Baumann vom rubicon gestalten am Sonntag ergänzend eine Stunde mit kontextualisierenden Infos und Raum für Austausch.

Hebammen*: Leo Friedrich, Sasha J. Maaß und Ash Pelzer

Datum: 7.+8. Februar 2026
Ort: SSM Köln-Mülheim
Infos & Anmeldung: SashaXhean@posteo.de

Düsseldorf:Selbstverteidigungkurs für Kinder & Jugendliche aus Regenbogenfamilien

Am 22. März 2026 veranstaltet die AWO-Fachstelle Regenbogenfamilien in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Landeshauptstadt Düsseldorf einen Selbstverteidigungskurs für 12- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche aus queeren Familien. 

Düsseldorf: Video-Tour duch die Räume der AWO-Fachstelle Regenbogenfamilien

Mitten in Düsseldorf, im Kürtenhof, ist die AWO-Fachstelle für Regenbogenfamilien. Dort gibt’s Beratungsangebote für Queere- und Regenbogenfamilien oder Eltern mit queeren Kindern, Workshops, „Männerabende“ oder eine Kinderwunschgruppe für queere Frauen/Lesben*.
Die beiden Fachkräfte Anna-Lena Pohlmann und Petra Bosch haben auf Instagram zwei informative Videos gepostet. Im Video nehmen sie euch mit in die Räume der Fachstelle und zu ihrer Arbeit für queere Familien.

Dortmund: Angebote für (werdende) Regenbogenfamilien  

Lebedo bietet für alle LSBTIAQ*, die in einer Regenbogenfamilie leben bzw. die sich als Regenbogenfamilie definieren, regelmäßige Treffen im Mütterzentrum in Dortmund an. Die Kinder der Gruppe sind im Baby-, Kleinkind - und Grundschulalter. Auch Paare mit Kinderwunsch sind herzlich willkommen. In gemütlicher und entspannter Atmosphäre gibt es die Möglichkeit, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Nächste Termine: Sonntag, 1.3. und Sonntag, 10.5.

Ort: Mehrgenerationenhaus, Mütterzentrum Dortmund e.V., Hospitalstr. 6, 44149 Dortmund. Infos über die Treffen und Anmeldung bitte telefonisch oder per Mail an: ross@lebedo.de

Bochum: Beratung und Gruppenangebot 

Das Projekt Ratz&Rübe der Rosa Strippe in Bochum bietet mit qualifizierter Beratung und einem monatlichen Gruppenangebot Unterstützung für Regenbogenfamilien (und solche, die es werden wollen) an. Das Gruppenangebot findet monatlich, immer am zweiten Sonntag (außer an Feiertagen) von 15 – 18 Uhr im Café freiRAUM in der Rosa Strippe statt.
Terminvereinbarungen für Beratungsgespräche sind unter regenbogenfamilien@rosastrippe.net möglich.

Aufgedrängte Natürlichkeit

Die vorliegende umfassende Analyse des Abstammungsrechts eröffnet neue Perspektiven auf die leibliche Abstammung und das Geschlecht im Recht der Eltern-Kind-Zuordnung. In einer Zusammenschau der familienrechtlichen, personenstandsrechtlichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen werden dogmatische Inkonsistenzen und Diskriminierungsprobleme im aktuellen Abstammungsrecht herausgestellt. Diese zeigen sich insbesondere in Verleiblichungstendenzen in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts als auch in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu queeren Familien. Die Autorin plädiert für eine Rekonzeptualisierung der rechtlichen Eltern-Kind-Zuordnung als Status der Fürsorge.

Autorin: Lucy Chebout 
Verlag Nomos
ISBN 978-3-7560-3372-0

Steck mal in meiner Haut: Antirassismus, Aufklärung und Empowerment

Rassistisches Gedankengut steckt noch immer tief in unserer Gesellschaft – und verändern können wir es nur, indem wir uns aktiv mit Themen wie Kolonialismus, Alltagsrassismus und struktureller Benachteiligung auseinandersetzen und dieses Wissen an unsere Kinder weitertragen. Dieses achtsam geschriebene Bilderbuch klärt kindgerecht über den Umgang mit Rassismus auf und schenkt Hoffnung auf eine Welt, in der Menschen nicht mehr aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden.

Autor*innen: Saskia Hödl, Pia Amofa-Antwi
Verlag: Edition Michael Fischer / EMF Verlag
ISBN: 978-3745909418

AnyBody

Ein Buch für alle, die ihren Körper mögen – und für alle, denen er manchmal Kummer macht. Für alle mit roten, schwarzen, grauen, blonden, braunen, bunten oder gar keinen Haaren.  Für alle, die Blut, Schweiß, Tränen und Pipi kennen.  Für kleine Jungs und große Mädchen und alle dazwischen. "AnyBody" ist ein herzwärmendes Buch für alle, die einen Körper haben.

Autor*in: Katharina von der Gathen
Illustratorin: Anke Kuhl

Verlag: Klett
ISBN: 978-3-95470-246-6

Meine dubiosen Samenspender: Risiko beim Kinderwunsch 

Kinder bekommen – dieser Lebenstraum kann für viele schnell scheitern, die auf fremdes Sperma angewiesen sind. Der Versuch, sich diesen Traum zu erfüllen, kann soviel kosten, wie ein Kleinwagen – ohne Erfolgs-Garantie! Der Film zeigt, wie groß die Lücken im System sind: Keine klare gesetzliche Obergrenze für Spenden, keine Kontrolle darüber, was Spender außerhalb der Kliniken auf dem grauen Markt für Spendersamen tun – und Paare, die sich von der Gesellschaft und Politik allein gelassen fühlen.

Kinotipp: 15 LIEBESBEWEISE 

Der Film spielt in Paris im Jahr 2014, kurz nach Einführung der Loi Taubira, und erzählt von zwei Frauen, die ein gemeinsames Kind erwarten. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen mit der französischen Adoptionsbürokratie zeigt Regisseurin Alice Douard, wie Céline (gespielt von Ella Rumpf) für die Anerkennung ihrer Mutterschaft 15 persönliche Nachweise erbringen muss – denn schwanger ist nicht sie, sondern ihre Frau Nadia.
Seit 2021 können gleichgeschlechtliche Paare in Frankreich vor der Geburt die gemeinsame Elternschaft anerkennen lassen. Zuvor war es ein kompliziertes, oft sechs bis 18 Monate dauerndes juristisches Verfahren – ähnlich wie dies auch in Deutschland leider nach wie vor der Fall ist.

15 LIEBESBEWEISE wurde beim Filmfest Hamburg mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und verbindet Humor, einen großartigen Soundtrack und herausragende Darstellerinnen zu einem Film über die politische und emotionale Dimension von Elternschaft.

Unser nächster Newsletter erscheint im April 2026.
Falls ihr News, Termine oder Medienempfehlungen für uns habt,
schickt uns diese bitte bis zum 10. April 2026 an info@regenbogenfamilien.nrw.

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Redaktion: Birgit Brockerhoff, Fachstelle Regenbogenfamilien NRW



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